Der Szenenaufbau im Schauspiel folgt meist einer klaren inneren Logik – auch wenn er je nach Stil und Epoche variiert. Im Kern geht es immer darum, eine kleine, in sich geschlossene Handlungseinheit zu zeigen, die die Geschichte vorantreibt.
(Exposition der Szene)
Ein 60er-Jahre-Bau am Rand von Hallein bei Salzburg.
Veralteter Grundriss. Strenge Auflagen. Behörden, die bei „Zubau“ Schnappatmung bekommen. Klingt nach Stillstand? Falsch gedacht. Naja ehrlich gesagt beinahe!
Konflikt / Ausgangspunkt / Steigerung
Wir haben uns durch den Bürokratie-Dschungel gekämpft – und dabei nicht höflich gefragt, sondern klug gespielt. Der Grundriss musste bleiben? Gut. Dann drehen wir eben alles andere auf Anschlag. Und ja: Am Ende steht da jetzt ein zusätzliches Geschoss. Einfach so. Fast. Ahhhso – & lieben Dank für die zusätzlichen baubehördlichen und wasserrechtlichen Auflagen.
Wendepunkt
Epos in Überlänge! Positiv Denken: Das Ergebnis, ein Haus, das endlich im Jetzt angekommen ist!
Klare Linien, offene Räume, keine dunklen Ecken, keine Kompromisse – sondern eine Raumstruktur, die atmet. Das dunkle Holz an der Fassade ist bewusst gewählt und prägt die Wirkung des Gebäudes und stärkt den Kontrast zur omnipräsenten Natur. Warm, ehrlich, natürlich. Dazu großflächiges Glas, das das Tageslicht reinzieht, als hätte es nie etwas anderes gegeben. Die Atmosphäre lebt immer von der Balance zwischen Raum, Materialität, Licht und Identität.






